Mein altes Kochbuch
Ein Nachschlagebuch zur Bereitung von Speisen für den bürgerlichen Haushalt aus Ur-Ur-Omas Zeiten

Ein Nachschlagebuch zur Bereitung von Speisen für den bürgerlichen Haushalt aus Ur-Ur-Omas Zeiten
Grundlage für diese Rezeptbücher sind Aufzeichnungen aus alten handgeschriebenen Kochbüchern mit Rezeptsammlungen. Ich habe die alten Rezepte ins Neudeutsche übersetzt, ihre Schreibweise beibehalten und bewusst nicht „modernisiert“ um das Originalrezept nicht zu verfälschen. Unklare Begriffe können unter den Begriffserklärungen nachgeschlagen werden. Damit die alten Kochrezepte, Gerichte und die Kurrentschrift nicht in Vergessenheit geraten und für die Nachwelt abrufbar bleiben, habe ich die originalen Rezepte in dieses Buch integriert. Auf jeder der Seiten befindet sich ein Auszug des handschriftlich verfassten Rezepts in der alten Schriftart Kurrent.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen der „alten“ und „neuen“ Rezepte und Mut beim Nachkochen.
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Das Kochbuch (ISBN: 978-3-9820264-9-7) umfasst 200 Rezepte auf 128 Seiten. Ist auf A4 gedruckt und eine gebundene Ausgabe mit Hardcover und das Backbuch beinhaltet 110 Rezepte auf 80 Seiten.
ISBN: 978-3-9820264-8-0


Wichtige Vorbemerkungen zum Kochen und Zubereiten von Speisen
Ist in den Rezepten allgemein „Fett“ angegeben, so kann jede beliebige Art Fett verwendet werden. Ist eine besondere Art von Fett angegeben, zum Beispiel Butter oder Schweinefett, so soll, wenn man einen möglichst hochwertigen Geschmack der Speisen erzielen will, nur diese Fett Art verwenden. Dies gilt vor allem bei allem Backwerk.
Beim Würzen von Fleischstücken vermische man stets vorher die angegebenen Mengen von Salz und Pfeffer. Die Gewürze sind stets in mittleren Mengen angegeben. Selbstverständlich kann man dieselben je nach Geschmack noch mengenmäßig ergänzen. Fleischspeisen kann man im Allgemeinen durch Zugabe von 1 bis 2 Esslöffel Weißwein im Geschmack verbessern. Weißer Pfeffer kann natürlich stets durch schwarzen ersetzt werden. Für Suppen, Soßen ist jedoch weißer Pfeffer, der unsichtbar bleibt, empfehlenswerter. Muskatnuss wird stets fein gerieben verwendet. In den Koch Vorschriften ist dies nicht einzeln mehr bemerkt. Das gleiche gilt für Zitronenschale, falls nicht anders vorgeschrieben ist.
Wichtig: Man halte sich genau an die in den Kochvorschriften angegebene Reihenfolge und Zeitdauer der einzelnen Arbeitsgänge. Das Gelingen der Speisen ist davon sehr abhängig. Auch heute man die Mengen der Zutaten genau ein (Küchenwaage) und verlasse sich nicht auf das Gefühl.
Wissenswertes zu den Rezepten
Im 19. Jahrhundert waren im deutschsprachigen Raum verschiedene Maßeinheiten für Volumina und Gewichte in Gebrauch, die oft regional unterschiedlich waren. ..
Rezeptesammlungen
Historische Kochbücher bieten vielfältige Einsichten in den Alltag, aber auch in die Festtagskultur des 19. & 20. Jahrhunderts..
Sütterlin "die deutsche Schrift" lesen und schreiben üben
In unserem Grundkurs Sütterlin vermitteln wir die Grundlagen zum Lesen und Schreiben der Sütterlin-Schrift, einer alten deutschen Schriftart.

Kurrent, auch die „deutsche“ Schreibschrift genannt
Im 19. Jahrhundert war es in England Mode geworden, mit der neu entwickelten stählernen Spitzfeder zu schreiben. Die sehr schräge englische Schreibschrift mit ihren großen Unter- und Oberlängen und ihrem veränderlichen Strich war zwar dekorativ, aber technisch schwer zu schreiben. Auch in Deutschland setzte sich die Spitzfeder rasch durch und prägte das Schriftbild des 19. Jahrhunderts.
Wir bitten zu Tisch..
Rezepte für die Kaffeetafel oder den 17 Uhr Tee, passend und saisonal zu jeder Jahreszeit und mit umfangreichen Speisenabfolgen, die in passenden Servierkarten festgehalten wurden, zeigen, dass im 19. Jahrhundert eine weitaus größere Vielfalt am Speisen geboten wurde als heute.

Gastrosophie - die Lehre von den Freuden der Tafel
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